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Mittwoch, 17. Juni 2020

Reisefieber: Im Dschungel der Liebe von Sophie Rouzier

*INFOS*
Titel: Reisefieber: Im Dschungel der Liebe - Clara in Guatemala
Autor/in: Sophie Rouzier
Verlag: -
Seitenzahl: 243
Format: eBook Kindle
Rezensionsexemplar

Klappentext:
"Clara, Clara, Clara, was soll nur aus dir werden!" Ständig bekommt Clara diesen Satz zu hören, von ihrem Chef, ihren Eltern und sogar von ihren Freundinnen. Sie weiß einfach nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Den einen Tag jobbt sie als Freelancerin für eine Frauenzeitschrift, den nächsten als Kellnerin in einer Kneipe. Wann wird sie ihr Leben in den Griff kriegen? Wann wird sie ihren Weg finden? Als ihre Tante Flor ihr mehr über ihre guatemaltekische Herkunft erzählt, hat sie nur noch einen Gedanken: Sie muss nach Guatemala und mehr über ihre Familie herausfinden! Schreckliche Ereignisse zwangen einst ihre Großeltern, aus dem Land zu fliehen.

Doch warum lehnt ihre Mutter alles ab, was mit ihrer Herkunft zutun hat? Warum brachte ihr nie jemand Spanisch bei? In Begleitung ihrer Kumpel Matthew und Clay begibt sie sich auf eine Spurensuche, die sie von der Hauptstadt Guatemala-City quer durch den Dschungel nach El Mirador aber auch in die faszinierende alte Kolonialstadt Antigua führen wird.

Zwischen Familiengeheimnissen, heißen Flirts, Sonnenbaden und Wanderungen, neuen Kulturen und Selbstfindung erlebt Clara zahlreiche Abenteuer, bleibt aber stets ihrer glamourösen Seite treu!

Meine Meinung:
Clara erzählt ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive. Zu Beginn stellt sie sich erst einmal vor, sodass wir einen ersten Eindruck von ihr und ihrem chaotischen (Job-)Leben bekommen. Sie spricht die Leser direkt an und bezieht sie in ihre Erzählungen mit ein.
Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, mit kurzen, unkomplizierten Sätzen. 
Die Geschichte an sich ist sehr interessant: die Reise, der Grund, aus dem sie diese Reise überhaupt erst antritt und auch das, was sie auf ihrer Reise alles rausfindet. Einige Geschehnisse sind sehr extrem, vor allem bezüglich der Ausgrabungsstätte. Allerdings werde ich da jetzt nicht näher drauf eingehen, weil ich sonst zu viel inhaltliches vorwegnehmen würde.
Gegen Ende gibt es mehrere Sichtweise - nicht mehr nur Clara erzählt ihre Geschichte, sondern auch Clay, Alejandro und ihre Mutter kommen zu Wort und erzählen von ihren Erlebnissen während Claras Reise und auch von der jeweiligen Vergangenheit. Vor allem für ihre Mutter ist das Ganze alles andere als einfach, aber auch das werde ich jetzt nicht näher erläutern.
Clara ist an sich ein liebes Mädchen, allerdings ist sie ziemlich oberflächlich, etwas naiv, leichtgläubig und dazu auch noch irgendwie käuflich.
Alejandro ist ein interessanter Charakter, der die Welt besser machen möchte. Allerdings ist auch er etwas oberflächlich und arrogant und scheut keine Risiken, um sein Ziel zu erreichen. 
Clay ist ein lieber Junge, der mir irgendwie ein bisschen leid tut, er wollte immer nur das Beste und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ihm am übelsten mitgespielt wird.
Das Ende gefällt mir persönlich nicht so gut, es scheint als hätte Clara sich doch nicht so weiterentwickelt, wie es zwischenzeitlich den Anschein hatte. Ich muss zwar zugeben, dass es tatsächlich zu ihr passt und zu dem Eindruck, den ich anfangs von ihr hatte, aber ich hatte auch gehofft, dass sie sich weiterentwickelt hat und bessere Entscheidungen trifft.
Grundsätzlich ist es eine witzige und schöne Geschichte.


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