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Dienstag, 20. August 2019

Verliebt in Bloomsbury von Annie Darling

Klappentext: Sie weiß, wie man das Leben feiert. Aber nicht, wie man die große Liebe findet...
Nina steht auf Bad Boys. Die wahre Liebe ist wild und voller Leidenschaft, daran glaubt sie ganz fest. Mit weniger wird sie sich auf keinen Fall zufrieden geben! Doch Jahre mieser Online-Dates habe ihr nur Loser und Affären eingebracht. Da taucht Noah wieder in ihrem Leben auf, der Computer-Nerd aus ihrer Schulzeit, der von der ganzen Klasse gemobbt wurde. Eigentlich sieht er inzwischen gar nicht mal so schlecht aus, findet Nina - und muss überrascht feststellen, dass ihr Herz in seiner Gegenwart auf unerklärliche Weise schneller schlägt. Noah erinnert sich nicht daran, dass Nina ein Teil der schlimmsten Zeit seines Lebens war. Und Nina ist plötzlich sehr daran gelegen, dass das so bleibt...

Inhalt und meine Meinung: Nina arbeitet in einer kleinen niedlichen Buchhandlung und hat ihre Wohnung direkt darüber. Und sie liebt ihren Job, obwohl man ihre Arbeitsmoral wohl teilweise eher fragwürdig nennen kann. Zudem ist sie mit ihren vielen Tattoos das schwarze Schaf ihrer Familie. Wobei das nicht mal das wichtigste ist, denn in ihrer Familie ist es Tradition, jung zu heiraten und Kinder zu bekommen. Nina ist fast dreißig und single, das passt so gar nicht in die Vorstellungen ihrer Familie.
Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl ich Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte reinzukommen. Nina war mir von Anfang an sympathisch mit ihrer Art, sich zu kleiden und sie selbst zu sein und das Leben zu feiern. Ich wäre auch gerne so selbstbewusst wie sie. Noah war zu Beginn für mich eher schwierig einzuschätzen, was wohl vor Allem daran lag, dass das Buch aus Ninas Perspektive erzählt wurde. Hier hätte mich ein Perspektivwechsel sehr interessiert, obwohl es auch Spaß gemacht hat, ihn mit Nina zusammen kennenzulernen. Alles in allem finde ich, dass "Verliebt in Bloomsbury" eine niedliche Liebesgeschichte ist, die ich weiterempfehlen kann. Klar, einiges ist vorhersehbar, aber es ist so süß geschrieben, dass es trotzdem Spaß macht, zu lesen.

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