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Donnerstag, 11. Juli 2019

Rendezvous mit Lou von Fabienne Brouillard

Klappentext: Lou stellt Paris auf den Kopf und findet dabei die Liebe

Abserviert. Dabei hatte Lou gedacht, endlich auf die Pariser Sonnenseite des Lebens zu wechseln. Mit Olivier und einem erfolgreich abgeschlossenen Journalistikstudium. Und dann so was: Die Noch-Ehefrau ist schwanger, und zwar von Olivier.
Zwei Wochen bleiben Lou, um zu beweisen, dass sie eine gute Verliererin und eine noch bessere Journalistin ist. Denn bis dahin muss sie ihren Schmerz besiegt und ein Exklusivinterview mit dem medienscheuen Frédéric d'Arambault ergattert haben.
Die Zeit läuft, und Lou muss unbedingt gewinnen...

Inhalt und meine Meinnung: Zuerst muss ich sagen, dass ich den Klappentext wohl irgendwie falsch verstanden habe.. ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass Lou besagte Noch-Ehefrau ist, die schwanger abserviert wurde, aber das war falsch. Olivier war bereits verheiratet und hatte eine Affäre mit Lou und ihr versprochen, seine Frau zu verlassen. Jedoch serviert er Lou ab, indem er vor laufender Kamera stolz verkündet, dass seine Frau schwanger ist und die beiden überglücklich sind. Daraufhin rastet Lou ein wenig aus und landet prompt auf den Titelseiten einiger Zeitungen. Dadurch verliert sie beinahe ihr Stipendium, bekommt aber die Möglichkeit, zu beweisen, dass sie das Stipendium weiterhin verdient hat. Sie bekommt also zwei Wochen Zeit für eine unmögliche Aufgabe. Denn Frédéric d'Arambault gibt nie Interviews... Lou ist verzweifelt und braucht dringend Informationen über ihn, also bricht sie schnurstracks in sein Hotelzimmer ein und wird auf frischer Tat ertappt. Doch anstatt die Polizei zu rufen, schlägt d'Arambault ihr einen Deal vor, auf den sie sich einlässt.
Ich muss sagen, mir hat das Buch trotz einiger Kleinigkeiten gut gefallen. Erst einmal die Kleinigkeiten, die mich ein wenig gestört haben: irgendwie ging mir das alles zu schnell... die Liebesgeschichte zwischen den beiden war total schön und süß, aber zwischendurch etwas zu schnell für meinen Geschmack. Zudem kamen immer wieder Worte und Sätze auf Französisch, was ich an sich super schön finde, nur wurde leider nicht alles erklärt oder übersetzt, so musste ich 2-3 mal den Google-Übersetzer anwerfen, was den Lesefluss ein wenig gestört hat. Das dürfte aber für Leute, die besser Französisch sprechen als ich, kein Problem sein. Was ich wiederum gut fand, waren einerseits die Sichtwechsel, sodass man Abwechselnd die Perspektive von Lou und Frédéric hat und sich in beide reinversetzen konnte. Obwohl ich beim zweiten Kapitel einen Moment gebraucht habe, um zu kapieren, dass überhaupt ein Sichtwechsel stattgefunden hat (beide werden aus der Ich-Perspektive beschrieben). Andererseits die Details, bei der Umgebung und die Straßen und alles. Ich hatte fast das Gefühl, selber in Paris zu sein, auch, wenn ich einige Details vielleicht nicht ganz so wichtig fand, dass man sie so ausführlich beschreiben müsste.


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