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Freitag, 10. Mai 2019

Das Biest in ihm

Klappentext: Wie wurde aus dem schönen Prinzen das grauenerregende Monster?

Das Märchen von der Schönen und dem Biest kennen alle. Warum aber wurde der einst beliebte Prinz zu dem einsamen und gewalttätigen Biest, das jeder fürchtet?

Dieser Fantasy-Roman erzählt das Märchen erstmals aus der Sicht des Prinzen, dessen Leben voller Gold und Privilegien ihn verdirbt, wofür er einen grausamen Preis zahlt, der ihn zu tiefster Einsamkeit und bitterer Trauer verdammt.

Ein spannender, psychologisch einfühlsamer Roman über Eitelkeit, Hass und - natürlich - Liebe.

Inhalt und meine Meinung: Der Prinz führt ein Leben, wie es nur ein Prinz leben kann: ohne Rücksicht auf alles und jeden. Mit seinem besten Freund Gaston geht er zusammen jagen, bis er plötzlich selber der Gejagte ist. Von jedermann geliebt und bewundert wird er nach und nach vergessen und anschließend gefürchtet. Er verliert jede Hoffnung - bis Belle auftaucht, aber den Teil der Geschichte kennt ja jeder.
Ich finde dieses Buch sehr gelungen, die Geschichte des Prinzen und bewegend, regt zum schmunzeln an und lässt einen den bekannten Disney-Film "Die Schöne und das Biest" noch mal im Kopf revue passieren, zumindest bei mir. Der Kampf, den der Prinz mit sich selbst als Biest ausübt ist sehr schön dargestellt, es hat Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen und ich freue mich bereits auf "Die Schönste im ganzen Land", wo es darum geht, wie die böse Königin in "Schneewittchen und die sieben Zwerge" böse wird. Ich bin von der Idee fasziniert, die bekannten Geschichten mal von der anderen Seite zu betrachten und zu erfahren, wie die "Bösen" überhaupt böse werden - denn ganz ehrlich, niemand wird böse geboren. Und ich finde es toll, dass Disney das aufgreift und die Hintergrundgeschichten dazu erzählt. Außerdem glaube ich, dass ich mich so langsam wiederhole, ich höre jetzt als auf.

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