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Donnerstag, 21. Februar 2019

Das Lied der Krähen von Leigh Bardugo

Klappentext: Sechs unberechenbare Außenseiter - eine unmögliche Mission

Ein Dieb mit der Begabung, aus jeder Falle zu entkommen.
Eine Spionin, die nur "das Phantom" genannt wird.
Ein Verurteilter mit einem unstillbaren Verlangen nach Rache.
Eine Magierin, die ihre Kräfte nutzt, um in den Slums zu überleben.
Ein Scharfschütze, der keiner Wette widerstehen kann.
Ein Ausreißer aus gutem Hause mit einem Händchen für Sprengstoff.

Höchst unterschiedliche Motive treiben die sechs Außenseiter an, die einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt befreien sollen. Kaz Brekker, Meisterdieb und Mastermind, ist nicht der Einzige, der Geheimnisse vor den anderen verbirgt - und natürlich steckt weitaus mehr hinter dem Auftrag, als die sechs "Krähen" ahnen können...

Inhalt und meine Meinung: Jeder einzelne von den sechs "Krähen" hat einen guten Grund, diesen Auftrag anzunehmen, sei es die Belohnung, um damit Schulden zu bezahlen oder die Freiheit... und jeder von ihnen hat seine eigenen speziellen Fähigkeiten, die für dieses Unterfangen unverzichtbar sind. Doch erst mal die Mission: nach Fjerda reisen, in das Gefängnis einbrechen und mit einem der Gefangenen wieder entkommen. Doch wer ist der Gefangene und warum ist er so wichtig ? Die Antwort: Jurda Parem, eine Droge. Sie verändert die Macht der Grischa, macht sie unbesiegbar. Und sofort süchtig. Die Droge ist tödlich, für die Grischa und für die Personen, die den Grischa auf Parem begegnen. Das Ziel: verhindern, dass das Rezept für das Parem an die Öffentlichkeit gerät und somit alle dem Untergang geweiht wären. Klingt doch eigentlich ganz simpel. Wäre das Gefängnis nicht das bestgesicherte Gefängnis der ganzen Welt. Und die Krähen Helden. Sind die aber nicht, sie sind Verbrecher, die überleben wollen. Und gerade das macht diese Geschichte so unfassbar genial. Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mich Leigh Bardugo gefesselt und gepackt hat... man bekommt einen Einblick in das Leben und in die Vergangenheit von jedem der sechs Krähen und sie werden einem so unfassbar sympathisch, dass man nur nich für sie beten kann, dass sie es alle schaffen. Kaz Brekker, der Anführer dieser Gruppe, bleibt immer distanziert und ziemlich undurchschaubar, doch seine Pläne sind genial. Mehr kann man dazu nicht sagen. Man weiß nicht, wie er aus dieser oder jener Situation raus kommen will und dennoch schafft er es. Und fasziniert dabei. Und schockiert.

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