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Mittwoch, 26. Dezember 2018

MondSilberLicht von Marah Woolf

Klappentext: "Schon als ich dich das erste Mal sah, hatte ich das Gefühl, dass du gar nicht gut für mich bist." Keiner ihrer Albträume hätte Emma auf die drastische Veränderung in ihrem Leben vorbereiten können. Aber nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter ist sie gezwungen, in die verschlafene Hauptstadt der Isle of Skye, nach Portree, zu ihrem Onkel und dessen Familie zu ziehen. Das Letzte, mit dem sie rechnet ist, dass sie hier ihre große Liebe finden wird. Vom ersten Augenblick an verfällt sie Calums geheimnisvoller Ausstrahlung. Er zieht sie unwiderstehlich in seinen Bann, woran auch sein allzu offensichtliches Desinteresse nur wenig ändert. Sein widersprüchliches Verhalten macht ihn für sie nur interessanter. Aber diese Fassade beginnt zu bröckeln... und irgendwann gibt auch er den Widerstand gegen seine eigenen Gefühle auf. Als er ihr eines Tages seine wahre Identität verrät, flieht sie vor ihm. Doch es ist zu spät, längst ist sie ihm bedingungslos verfallen...
Cover: der Hintergrund ist dunkelblau, sie Schrift und die Verzierungen sind weiß und oben ist ein großer Vollmond abgebildet, der in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt.
Inhalt und meine Meinung: Emma ist 17 Jahre alt und lebt in einer Großstadt in den USA, mit ihrer Mutter und ohne weitere lebende Verwandte in den USA. Wer ihr Vater ist, weiß sie nicht, ihre Mutter wollte nie über ihn reden und sie wollte ihre Mutter nicht traurig machen, indem sie immer wieder nachfragt. Doch dann hat ihre Mutter plötzlich einen Autounfall auf einer Brücke und ertrinkt, was Emma von Anfang an merkwürdig vorkommt, da ihre Mutter panische Angst vor dem Wasser hatte und sich immer von jedem offenen Gewässer ferngehalten hat. Da sie in den USA keine lebenden Verwandten hat, muss sie zu ihrem Onkel nach Schottland ziehen, in den Geburtsort ihrer Mutter, aus dem sie beinahe schon geflohen ist und nie wieder zurück wollte. Dort lernt Emma Calum kennen.. Er scheint anders, als andere Menschen und fasziniert sie.. Aber Calum ist ja auch kein Mensch, wie sie irgendwann rausfinden, sondern ein Shellycoat, ein Wassermann. Und den Shellycoats ist eine Beziehung zu einem Menschen strengstens verboten... Als ein anderer Shellycoat Calum und Emma zusammen erwischt, zeigt er die beiden beim großen Rat an, wegen Verrats.
Ich mag die Geschichte sehr gerne, obwohl ich finde, dass alles teilweise sehr oberflächlich geschrieben wurde. Die Autorin hätte gerne mehr ins Detail gehen können und die Gefühle und Gedankengänge genauer erklären können, aber auch so kommt der Kern der Geschichte gut rüber und es lässt sich gut lesen. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist der Aspekt, dass es nicht nur um die Geschichte ging, sondern auch Themen angesprochen wurden, die uns betreffen und sehr wichtig sind. Die Wasserverschmutzung, der Zerstörung der Meere und somit des Lebensraums der Wale und, natürlich, der Shellycoats. Zum Ende hin fand ich es ein wenig heftig, dass es plötzlich alle möglichen anderen Wesen auch noch gab, die Vampire, Werwölfe, Feen, Elfen, Faune.. Ich denke, es hätte nicht geschadet, diese vorher schon mal ein wenig mit einzubringen und zumindest mal zu erwähnen, dass die Shellycoats nicht die einzigen Nicht-Menschen sind.


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